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Tag 47

25.11.2005 - Tag 47

 

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Der erste Besuch einer Ausstellung - Terrakottaarmee des ersten Kaisers von China

Rund 30 km östlich von Xian / China entdeckten Bauern im Frühjahr 1974 beim Brunnenbau die größte archäologische Sensation des 20. Jahrhunderts – das Grabmal des ersten Kaisers von China (259 v. Chr. - 210 v. Chr.). Bestückt mit mehr als 8.000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und Pferden.

Die Entdeckung der Ton-Krieger des
Qin Shi Huang Di gilt nicht nur unter Archäologen als Sensation. „Es gibt sieben Weltwunder. Die Terrakottaarmee ist das achte“, so die Worte des ehemaligen französischen Premierministers Jaques Chirac nach der Besichtigung der Grabanlage des ersten Kaisers von China.

Rund 38 Jahre - belegen Historiker - trieb Qin Shi Huang Di riesige Heere von Zwangsarbeiter an, das fulminante Grab zu errichten: Ein Spiegelbild des Irdischen mit in den Tod zu nehmen, sollte dem Kaiser die Aura der Ewigkeit als Ersatz für die versagte Unsterblichkeit bescheren. Die gesamte Anlage steht für eine einzigartige Demonstration von Perfektion und Stärke, ein Zeugnis einmaliger Bildhauer- und Kriegskunst, aber auch für unvergleichliche Konformität und Unterwerfung. Das Grab wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und ist Chinas wichtigstes Objekt des staatlichen Kulturdenkmalschutzes.

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